caticonslite_bm_altKunst. kek unterwegs: Salone del Mobile.


Mailand lag eine Woche lang im Designfieber!

Ganze Straßenzüge wurden zu einem einzigen Einrichtungsspektakel mit Hunderten Präsentationen jedweder Art. Der Zulauf schien kein Ende zu nehmen. Dem Bad in der Menge muss man sich in dieser Megacity ohnehin immer auf’s Neue ausliefern und sei es nur in der U-Bahn. Jedes Jahr im April reisen DesignerInnen, ArchitektInnen, DesignliebhaberInnen und Fachpublikum aus aller Welt an um gemeinsam mit begeisterten Milanesi im Gewühl Möbel-Entdeckungen zu machen. Ein Rückblick.


caticonslite_bm_altEssen. Prinz Ferdinand

der Eingang zum Prinz FerdinandIch sag’ ja immer Prinz Eugen, weil ich den Ferdinand nicht mag.
Aber das Prinz Ferdinand, das Wirsthaus umso mehr.
Es fügt sich in die Reihe der erfreulichen Wiederbelebungen der Wiener Beislkultur.
Mehr ehrlich als retro, mehr Können als Kunst auf dem Teller.
Apropos Könner: hier sind einige am Werk.


caticonslite_bm_altKino. Lachsfischen im Jemen mit Ewan Mc Gregor, Emily Blunt und Kristen Scott Thomas.

Lachsfischen im Jemen“When things get tricky in my life I talk to my fish.” (Dr. Alfred Jones)
Noch nie probiert?
Wäre doch ‘mal eine Idee!
Manchmal reicht schon ein Feelgoodmovie und die Welt ist wieder in Ordnung.
Wie wär’s mit Lachsfischen im Jemen?
Wie bitte?
Ja, du hast richtig gehört: Lachsfischen im Jemen!


caticonslite_bm_altKunst. keCK aus dem Off.

Eine Ausstellungseröffnung in einer kleinen Galerie irgendwo am Rande von Boboville. Dort, wo das Kopfsteinpflaster beginnt schräg abzufallen und Besucher mit zu viel Hauswein bereits die ersten Schwierigkeiten haben, nicht den Hügel hinabzukollern.


caticonslite_bm_altEssen. Raucherlokale in Wien. Ein Wegweiser in progress.1010

Kaffee und Nikotin, copyright: Andrea PicklBei Parties ist immer die Küche der Ort, an dem wirklich die Post abgeht.
In Lokalen spielt die Musik im Raucherbereich, de facto oder spasstechnisch.

Warum das so ist?
In der Küche ist man an der Quelle von Getränken und Speisen, es ist eng und intim.
Im Raucherbereich halten sich kommunikative Menschen mit Suchtverhalten auf, Nachtvolk, Kopfarbeiter. Oft wird es eng und manchmal auch intim.


caticonslite_bm_altKino. Tagebuch eines Skandals. Cate Blanchett

Cate BlanchettWenn’s um Frauen geht, dann sind Frauen oft mehr als kritisch.
Prinzipiell wird da immer ein Haken gefunden. Zu dick, zu dünn, zu dumm, zu gescheit.
Warum?
Man weiß es nicht.

Es gibt nur wenige Frauen, bei denen die Männer- und Frauenwelt einhellig der Meinung ist:
Die Frau, die kann was!
So eine ist Cate Blanchett.


caticonslite_bm_altKunst. reTravel. Gerald Benesch: Fotomontagen in der Jellybrain Gallery.

reTravel, Fotomontagen von Gerald BeneschWenn einer eine Reise tut, dann kann er ‘was erzählen.
Und ich denke jetzt nicht an den Diavortrag der netten Nachbarin vom letzten Urlaub in Caorle!

Gerald Benesch hat die zweite und dritte Welt bereist: Pakistan, Indien, Eritrea, Mali, Madagaskar und die Mongolei. Mehrmals.
Er glaubt, dass ein gutes Land von guten Menschen bewohnt wird und, dass die Musik eines Landes ein Leitfaden sein kann dorthin.
Und er glaubt an den Zufall.


caticonslite_bm_altEssen. Trinken. IF DOGS RUN FREE

IF DOGS RUN FREE: Blick zur BarWow! Was für eine Installation!
Die Decke im brandneuen wateringhole IF DOGS RUN FREE in der Gumpendorferstraße gleich neben dem phil ist von atemberaubender Schönheit.

Das hat Wien noch nie gesehen: die organischen Formen einer Berglandschaft gegossen in kubistisches Rot, Blau und Weiß. Alles fließt geschickt beleuchtet ineinander, der Eindruck wechselt mit dem Blickwinkel des Betrachters.

Man kann abwechselnd nach oben blicken, dem Liebsten ins Auge oder in seinen Drink.


caticonslite_bm_altKunst. Weißer Baum im Weißen Tempel. Ugo Rondinone im Theseustempel.

Theseustempel im VolksgartenIch habe ganz frühkindliche Erinnerungen an den Theseustempel: freudiges Spielen auf den Sockelstufen des damals noch erwartungsgerecht desolaten Tempels und Bewunderung des nackten Bronzejünglings davor, das alles in schönstem Frühlingssonnenschein und gerahmt vom Volksgarten.
In Anbetracht dieser durchwegs erfreulichen Erinnerungen hat es mich natürlich besonders glücklich gemacht, dass der neu renovierte und in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzte Theseustempel jetzt wieder bespielt wird.


caticonslite_bm_altEssen. Auf dem Markt im Mai: der Karmelitermarkt.

Wiens Bobos sind keine Langschläfer.
Wie schafften sie es sonst nämlich jeden Samstagvormittag den Karmelitermarkt dermaßen abzugrasen?
Wenn ich mittags ‘ins Gewurl‘ tauche, sehe ich die schönsten Sachen nur mehr in den Einkaufskörben der anderen. Es wird wohl am verlockenden Angebot liegen, das das interessierte Völkchen früh aus den Betten holt.