Tag Archives: Buchrezension

Hippocampus, Gertraud Klemm

Seepferdchenfeminismus: spiegelverkehrt, bitterböse und urkomisch Wenn eine Autorin einen feministischen Roman schreiben will, kann sie anklagend oder einfühlsam eine furchtbare Geschichte über Leid und Unterdrückung durch das Patriarchat schreiben. Oder sie kann einfach auf extrem witzige Weise den Spieß umdrehen und die Groteske der schon komplett von der Gesellschaft verinnerlichten männlichen Privilegien abmontieren, sodass sie
weiterlesen

Die Mütter, Theodora Dimova

Jugendliche Mörder – Biografien der Abgründe Theodora Dimova hat in ihrem Roman „Die Mütter“ basierend auf einem authentischen Kriminalfall aus dem Jahre 1990, in dem sieben Jugendliche ihre Lehrerin ermordeten, ein Sittenbild der nach der Wende in Bulgarien zerfallenden Familien gezeichnet. In Verhörprotokollen und Gesprächen mit Psychologen offenbaren diese Schulkinder die (fiktiven) Abgründe, die zu
weiterlesen

Zwei Theaterstücke, Martin Schörle

Zwei Theaterstücke, Martin Schörle Eskalierendes Beamtenmikado und zarte Jugendliebe Ausnahmsweise habe ich mich das erste Mal direkt von einem neuen Autor ansprechen lassen, um sein Werk zu rezensieren, und ich muss sagen, ich habe mich wider Erwarten richtig gut amüsiert. Zwei Theaterstücke, Martin Schörle.
weiterlesen