„Merke:
Wenn man von seiner Tante zu Weihnachten einen rosa Frotteeschlafrock geschenkt bekommt und sie einem erklärt, das sei für den Fall, dass man ins Krankenhaus kommt und operiert werde, betet man, dass der Wahnsinn nicht erblich ist.“ (Charlie aus „Wie man leben soll“)

Charlie, jung, männlich, nicht gerade das, was man unter einem Womanizer versteht, orientierungslos und sich selbst überlassen, ist auf der Suche nach SEINEM Leben und: wie könnte es anders sein, der Liebe.

„Merke: Einem Ziel hinterherzulaufen gestaltet sich schwierig, wenn man es nicht kennt.“ (Charlie)

Die skurrile Verwandtschaft, eine eigenwillige Mutter, die nur auf sich selbst bedacht ist und diverse Liebschaften kreuzen dabei seinen Weg.
„Wie man leben soll“ ist hiermit jedem empfohlen, der eine schnelle, humorvolle Lektüre für zwischendurch sucht: der Roman wird einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern und den Tag versüßen.

Für alle Lesemuffel hier noch ein Tipp:
„Wie man leben soll“ läuft  jetzt auch als gleichnamiger Film im Kino.
Übrigens eine durchaus gelungene Literaturverfilmung, besetzt mit dem WhoisWho der österreichischen Schauspielerszene – grandios unter vielen anderen Grandiosen Josef Hader.

Thomas Glavinic, „Wie man leben soll“, 2010 bei dtv
Preis: 9,20 Euro

 

Dein Kommentar

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1 comment

  1. club

    jetzt stellt sich natürlich die frage: was vorher? buch oder film?