Le Bol, neu in der Naglergasse, großer Tisch in der Mitte, Bild (c) Claudia Busser - kekinwien.at

Le Bol

Schon wieder zu voll?
Es gibt seit 4. Dezember 2018 eine tolle Lösung, wenn dich plötzlich in der Wiener City der Hunger auf französische Küche überfällt, aber kein freier Platz zu ergattern war im Le Bol am Neuen Markt.
Man geht jetzt einfach ein paar Gassen weiter zum neuen, zweiten Standort in der Naglergasse …

Die Speisekarte ist gleich, die Anmutung ist tatsächlich wieder sehr angenehm und sehr französisch. Viel Weiß dominiert das Lokal, der Olivenbaum scheint obligatorisch, nett wirken die Regale mit Spezereien und Weinflaschen. Den großen, die Geselligkeit fördernden Tisch in der Lokalmitte findet man genau so wie im Le Bol am Neuen Markt (wie du ganz oben im Beitragsbild sehen kannst). Man ist beeindruckt wie geschickt die schwierig geschnittenen Räume genutzt wurden. Im glücklosen Vorgängerlokal Crazy Lobster gelang (auch) dies ja weniger gut. Aber seht selbst:

 

Le Bol, erster Raum beim Eingang, Bild (c) Claudia Busser - kekinwien.at

Le Bol, erster Raum beim Eingang, Bild (c) Claudia Busser – kekinwien.at

Interieur - kekinwien.at

Interieur – kekinwien.at

Le Bol, Hauptraum, Blick hin zur Küche, Bild (c) Claudia Busser - kekinwien.at

Le Bol, Hauptraum, Blick hin zur Küche, Bild (c) Claudia Busser – kekinwien.at

 

Man ist hingegen nicht überrascht, dass das neue Lokal drei Wochen nach Eröffnung meist gerammelt voll ist. Natürlich sind auch WienbesucherInnen aus aller Herren Länder erfreut, in der Innenstadt einen Ort zu finden, der echtes Essen zu anständigen Preisen serviert. Trotzdem haben wir einen Platz bekommen. Achtung: Reservieren geht nur persönlich vor Ort!

Auf der website gibt es eine Satz, den ich Euch nicht vorenthalten will, weil er so treffend ist: „Französische Lokale sind ‚le dernier cri‘ in Wien. Das Le Bol war vor ewigen Zeiten der erste Rufer in der Croissant-losen Wüste.“ Danke dafür! Also kommen wir zu den wirklich wichtigen Dingen: zum Essen. Wer „Monsieur Seguine“ oder „Gâteau Le Bol“ mit Crème fraîche bis dato schätzte, wird auch in der Naglergasse glücklich werden.

Hier kommt ein Blick auf die Karte:

 

 

 

Das Dargebotene ist auf einen breiten Geschmack ausgerichtet, das betrifft auch die Weine. Hier ist dies durchaus positiv gemeint. Jeder wird etwas finden und gegen gute Hausmannskost ist nichts einzuwenden. Wir verkosteten folgende Gerichte, die du auch auf den Bildern unten sehen kannst:

  • Zwiebelsuppe
  • Quiche du Jour (Lachs und Spinat)
  • Baguette Niçoise
  • Taboulé
  • Gâteau Le Bol mit Crème fraîche

Bei der Taboulé wurde offensichtlich mit dem Zitronensaft gespart, es fehlte jedenfalls an Säure. Ansonsten bot die Küche insgesamt eine solide bis sehr erfreuliche Leistung. Man muss nur aufpassen, dass man hier nicht einfach hocken bliebt vor lauter Gemütlichkeit und Genuss.

Fazit: Ein gemütlicher, genussreicher Ort – endlich bekommt man im Le Bol wieder einen Platz!

 

Zwiebelsuppe, neu in der Naglergasse, Bild (c) kekinwien.at

Zwiebelsuppe, neu in der Naglergasse, Bild (c) kekinwien.at

Quiche des Tages, Bild (c) kekinwien.at

Quiche des Tages, Bild (c) kekinwien.at

Baguette Niçoise, Bild (c) kekinwien.at

Baguette Niçoise, Bild (c) kekinwien.at

Gâteau Le Bol mit Crème fraîche, Bild (c) kekinwien.at

Gâteau Le Bol mit Crème fraîche, Bild (c) kekinwien.at

 

Le Bol

Naglergasse 21, 1010 Wien
web: www.lebol.at

Öffnungszeiten: täglich ab 8.00 Uhr, So- und Fei ab 9.00 Uhr
Schanigarten folgt, Reservierungen nur im Lokal, keine Kredikartenzahlung möglic

(Beitragsbild: Le Bol, neu in der Naglergasse, großer Tisch in der Mitte, Bild (c) Claudia Busser – kekinwien.at)

 

 

 

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